Meine ersten Wochen im Asian Rural Institute

Erster Blick auf das Asian Rural Institute

Wasserfall in Shiobara

Kinomatagawa Fluss

 Hallo,


ich bin gut in Japan und im Asian Rural Institute angekommen und habe mich schon eingelebt. Mit Julia und Lukas, zwei weiteren Freiwilligen aus Deutschland von einer anderen Organisation bin ich von Düsseldorf aus nach Tokio geflogen. Dort haben wir am Flughafen Stephen, einen Freiwilligen aus den USA getroffen und sind dann zu viert mit Bus und Bahn weitergereist, bis wir dann am Bahnhof abgeholt wurden.

Ich wohne hier im "Womens Dorm", dem Wohnhaus für die Frauen, und teile mir ein Zimmer mit Harune, einer Freiwilligen aus Japan. Sie ist sehr nett und wir verstehen uns gut. Am ersten Tag wurden wir herumgeführt und konnten uns alles bei Tag ansehen, da wir am Tag davor bei Dunkelheit angekommen waren. Am Abend gab es eine Party für die Participants, die nach einer 11-tägigen Tour wieder ins ARI zurückgekehrt sind. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns in Form eines Tanzes mit kurzer Gesangseinlage vorgestellt.

Dieses Jahr sind 22 Participants im ARI um mehr über nachhaltige Landwirtschaft zu erfahren. Die Participants kommen aus Afrika und Südostasien. Sie werden noch bis Mitte Dezember hier verbringen und ihr gewonnenes Wissen dann in ihren Heimatländern anwenden oder weitergeben. Außerdem leben hier noch diejenigen, die im ARI fest angestellt sind und alles leiten und die Freiwilligen. Außer mir gibt es zurzeit noch sechs andere Freiwillige, die hier für einen bestimmten Zeitraum mitarbeiten.

Dies ist der Tagesablauf, der für alle gilt:

6.30 Uhr Morning Exercise
6.35 Uhr Cleaning Chores
7.00- 8.00 Uhr Foodlife Work
8.15 Uhr Frühstück
9.30 Uhr Morning Gathering
10.20 Morning Activities
2.30 Uhr Mittagessen
13.30 Uhr Afternoon Activities
17.00-18.00 Uhr Foodlife Work
18.30 Uhr Abendessen

Jeder Tag außer Sonntag wird um 6.30 Uhr mit den Gymnastikübungen zu den Anleitungen aus dem Radio begonnen. Danach wird geputzt. Jeder hat einen bestimmten Bereich inner- oder außerhalb eines Gebäudes, den er putzen muss. Beim anschließenden Foodlife Work kümmert man sich um die Tiere oder hilft auf dem Feld oder bereitet das Essen vor. Es gibt hier Schweine, Hühner, Ziegen und Fische. Durch Rotation ist man immer wieder in einem anderen Bereich tätig. Ich habe diesen Monat bereits auf dem Feld beim Ernten, Säen und Unkrautjäten geholfen und mich um die Schweine gekümmert. Nächsten Monat werde ich dann im Meal Service sein und somit helfen, das Frühstück beziehungsweise Abendessen zuzubereiten. Nach dem Frühstück kommen dann alle in der Kapelle zum Morning Gathering zusammen. Jeden Morgen erzählt jemand etwas über ein Thema, das ihm wichtig ist, es wird gesungen und gebetet. Danach werden noch wichtige Dinge besprochen, die in den nächsten Tagen stattfinden oder auf die man achten muss.

Darauf folgen die Morning Activities. Die Freiwilligen gehen dabei ihrer zugeteilten Hauptaufgabe nach. Meine Aufgabe ist es, auf der Farm zu arbeiten. Bis jetzt habe ich schon beim Enthülsen des Reises geholfen, auf verschiedenen Feldern Unkraut gejätet und Chinakohl gepflanzt. Ich bin schon gespannt auf nächste Woche, da dann ein Teil des Reises per Hand geerntet wird. Die Participants haben in dieser Zeit entweder Unterricht oder arbeiten auch auf der Farm. Dasselbe geschieht bei den Afternoon Activities nach dem Mittagessen. Nach dem abendlichen Foodlife Work gibt es Abendessen und danach hat man Freizeit.

Anfangs war ich noch etwas verwirrt, aber mittlerweile komme ich mit allen Plänen und den verschiedenen Aufteilungen in Gruppen gut zurecht. Dieser Tagesablauf gilt von Montag bis Freitag, Samstag endet er nach dem Frühstück und man hat Freizeit. Da die Tiere jedoch trotzdem versorgt werden müssen und auch Essen gekocht werden muss, gibt es einen Plan für die Aufgaben am Wochenende. Darauf muss sich jeder einmal eintragen, aber man hat die freie Wahl, um welches Tier man sich kümmern möchte oder ob man das Essen vorbereiten möchte.

So bleibt viel Zeit, die nähere Gegend zu erkunden. Dazu nutze ich das Fahrrad, mit dem man ungefähr zehn Minuten benötigt, um in die Stadt zu gelangen. Bei verschiedenen Gruppenausflügen mit dem Bus konnte ich auch die weitere Umgebung etwas kennenlernen. In meiner ersten Woche waren Studenten aus Kyoto hier mit denen wir zusammen einen Ausflug in einen Park und anschließend an den Kinomatagawa River gemacht. Das Wasser war sehr klar und stellenweise türkisblau. Außerdem hatten wir letzte Woche "Community Event", bei dem alle, die hier auf dem Campus leben, zusammen nach Shiobara gefahren sind. Zunächst haben wir dort in kleineren Gruppen ein Spiel gespielt, über verschiedene Themen diskutiert und zu Mittag gegessen. Anschließend gab es zwei Gruppen, die eine ist in die Stadt und die andere zu einem Wasserfall gefahren. Ich habe mich der zweiten Gruppe angeschlossen und bei einer kurzen Wanderung konnten wir die wunderschöne Landschaft genießen.

Viele Grüße aus Japan

Mara 

"No rice, no life"

Der Reis wird getrocknet.

Ramen

HTC Eröffnungsgottesdienst

Diese Aussage habe ich in Bezug auf das Essen hier schon mehrmals zu hören bekommen. Teils mehr oder weniger enthusiastisch, da es hier im ARI zu jeder Mahlzeit Reis gibt. Reis zum Frühstück- das war für mich am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig. Das Essen ist jedoch sehr lecker und so vermisse ich auch das Brot zum Frühstück nicht.

Jede Mahlzeit ist gleich aufgebaut und besteht aus einem Hauptgericht, Beilage, Suppe und natürlich Reis. Das Hauptgericht ist morgens immer Ei, an manchen Tagen gibt es auch Brot oder Pfannkuchen dazu. Mittags oder abends gibt es dann entweder Fleisch, Fisch oder Sojabohnen. Für Vegetarier gibt es auch immer ein Gericht ohne Fleisch. Als Beilage gibt es immer verschiedenes Gemüse, zum Mittagessen gibt es zusätzlich auch Salat.

Das Essen sehr abwechslungsreich. Die Participants wechseln sich immer in der Küche ab und so stehen immer unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Ländern in der Küche. Jeder bringt so seine eigenen Rezepte und Ideen mit ein. So wird das Essen auch nicht eintönig, wenn es über mehere Wochen hinweg die gleichen Gemüsesorten gibt, da man das frische Gemüse nicht so lange aufbewahren kann.
Auch ich habe hier schon in der Küche gestanden. Das erste Mal, als ich kochen sollte, war ich zuerst etwas überfordert, da ich zuvor noch nie für 30 oder 40 Leute gekocht habe. Ich stand vor dem Kühlschrank und wusste nicht, was ich aus dem vorhandenen Gemüse kochen sollte. Manche Gemüsesorten kannte ich, andere nicht. Jedoch gewöhnte ich mich bald daran und es fiel mir leichter, Ideen zu finden, was man aus den vorhandenen Zutaten kochen kann.

Gerade auch in Bezug auf das Essen ist der Begriff „Foodlife“ im ARI sehr wichtig. Er beschreibt, dass das Essen und Leben eng verbunden sind. Denn wir können ohne Essen nicht überleben und die Nahrung gibt uns Kraft, damit wir uns gut um die Tiere und die Pflanzen kümmern können. Dazu ist „Foodlifework“ da. Jeden Morgen vor dem Frühstück und jeden Abend vor dem Abendessen kümmern wir uns um die Tiere und die Felder. Die Früchte dieser Arbeit können wir dann später beim Essen genießen: Eier, Ziegenmilch und frisches Gemüse.

Einige Male waren wir auch schon in Restaurants zum Essen, und so konnte ich schon einige Gerichte der traditionellen japanischen Küche kennenlernen. Jedoch ist es außerhalb des ARI für mich als Vegetarierin eher schwierig etwas ohne Fleisch oder Fisch zu finden. Zusammen mit Harune und Julia habe ich bereits einmal Ramen gegessen. Ramen, das sind Nudeln, die man in eine Suppe gibt und dann isst– mit Stäbchen. Jedoch lassen meine Esskünste mit Stäbchen noch zu wünschen übrig. Als Harune meine scheiternden Versuche nicht mehr mit ansehen konnte, hat sie schließlich nach einer Gabel für mich gefragt. Das war mir sehr peinlich und so versuche ich seitdem auch im ARI öfter mit Stäbchen statt mit Löffel oder Gabel zu essen.

Ende September stand dann auch die Reisernte an. Nachdem der größte Teil bereits per Maschine geerntet wurde, haben alle zusammen (Participants, die Mitarbeiter im ARI und die Freiwilligen) das letzte Feld von Hand geerntet. Bevor wir jedoch mit der Ernte begonnen haben, gab es eine kurze Zeremonie. Wir haben gesungen und gebetet. Danach haben wir den Reis zuerst mit der Sichel geschnitten und dann zu Bündeln zusammengebunden. Diese wurden dann auf Gerüsten zum Trocknen aufgehängt. Der Reis, der dieses Jahr geerntet wurde ist hauptsächlich für die Participants und die Community gedacht, die 2018 hier auf dem Campus leben werden. Es ist ein schönes Gefühl, mit allen zusammen auf dem Feld zu arbeiten und zu wissen, das man mit seiner Arbeit etwas zu der Nahrung der nächstjährige Community im ARI beitragen kann.

Nach der erfolgreichen Ernte gibt es auch hier ein Fest um für diese zu Danken. Im ARI wird deshalb jedes Jahr die Harvest Thanksgiving Celebration (HTC) veranstaltet. Es fand an einem Wochenende Mitte Oktober statt. Bereits seit Anfang September haben wir mit den Vorbereitungen begonnen. Zu Beginn des Festes gab es einen Gottesdienst, danach konnten sich die Besucher alles ansehen. Es gab Spiele für die Kinder und eine Ausstellung mit den traditionellen Kleidern aus den Heimatländern der Participants.
Es gab auch eine Bühne, auf der Tänze aufgeführt wurden oder gesungen wurde. Daran haben sich alle die hier auf dem Campus leben beteiligt. Auch ich habe zwei Tänze zusammen mit andern Freiwilligen aufgeführt. Obwohl ich sonst eher weniger begeistert vom Tanzen bin, hat es doch sehr viel Spaß gemacht.
Zum Essen gab es typische Gerichte aus der Heimat der Participants.  
Obwohl das Wetter leider nicht so gut war und nicht so viele Besucher gekommen sind wie erwartet war es ein schönes und ereignisreiches Wochenende.

Viele Grüße aus Japan

Mara

Die Rolle der Religion im ARI

Schrein auf dem ARI Gelände.

Oikos Chapel

Tempel in Nikko

Hallo,

ich bin mal wieder etwas spät dran mit dem Blogeintrag…

Das liegt auch daran, das hier im ARI in letzter Zeit sehr viel los war.

Die Zeit mit den Participants ist zu Ende gegangen. Mittlerweile sind diese bereits zurück in ihrer Heimat. Zuvor haben sie jedoch ihr Training im Ari abgeschlossen, dies wurde offiziell mit dem „Commencement Service“ gefeiert. Damit wurden die Participants „Graduates“.

Davor hatten die Participants ihre letzten mündlichen Präsentationen, bei denen wir alle zuhören duften. Die Participants haben ihren Traum, den sie für ihre Community haben, vorgestellt und wie sie diesen verwirklichen wollen. Dies war sehr spannend und interessant und so habe ich auch einen besseren Überblick darüber bekommen, was die Participants hier im ARI gelernt haben und wie umfangreich das Training ist. Denn die Participants lernen nicht nur die Methoden zur nachhaltigen Landwirtschaft kennen, sondern erhalten auch ein Training darin, wie sie ihr Wissen später demonstrieren und mit ihrer Community teilen können.

In der Woche nach der Graduation sind dann auch schon die ersten Participants zurück in ihre Heimatländer geflogen. Da hieß es Abschied nehmen. Ich habe die Zeit mit den Participants sehr genossen und hoffe, dass ich zumindest einige von ihnen wiedersehen kann und mit ihnen in Kontakt bleibe.

Zuvor gab es jedoch noch ein paar gemeinsame Aktivitäten. Neben dem gemeinsamen Arbeiten im Wald gab es auch einen letzten gemeinsamen Ausflug zum „ Snow viewing“. Dazu sind wir mit dem Bus gut eineinhalb Stunden nach Norden in die Fukushima Präfektur gefahren. Dort haben wir zunächst an einem Ort angehalten an dem Schnee lag um Bilder zu machen und uns eine Schneeballschlacht zu liefern. Für viele Participants war es das erste Mal, dass sie Schnee in echt und nicht nur in Filmen oder auf Bilder gesehen haben.

Danach sind wir weiter zu einem Dorf aus der Edo-Zeit, die gut 200 Jahre zurückliegt, gefahren, haben zu Mittag gegessen und uns die traditionellen Häuser angesehen. 

 

Nach diesem kleinen Bericht über die Ereignisse der letzten Wochen möchte ich jetzt über ein anderes Thema berichten.

Ein wichtiger Bestandteil des Zusammenlebens im ARI ist die Religion. Grundsätzlich ist das ARI christlich geprägt. Das Motto von ARI ist jedoch „That we all may live together“, auf Deutsch bedeutet das „Dass wir alle zusammenleben können“.  Egal welcher Religion man angehört oder welchen Glauben man hat, alle sind willkommen. Wichtig ist das gemeinsame Zusammenleben und das man voneinander lernen kann. So gewinnt man neue Ansichten und kann auch den eigenen Glauben vertiefen. Die Religion soll kein Hindernis sein, sondern verbinden.

Ein wichtiger Teil der praktischen Umsetzung dieses Mottos ist das „Morning Gathering“. Dazu gibt es für jeden Tag (von Montag bis Freitag) eine „chair person“. Diese hat mehrere Aufgaben: Zunächst einmal muss sie morgens das Radio für die Morning Exercise einschalten und nach diesen betet sie laut oder es gibt einen „Moment der Stille“. Die Hauptaufgabe der „chair person“ ist jedoch das Vorbereiten des Morning Gatherings. Zum "Morning Gathering" treffen wir uns jeden Morgen um halb 10 in "Oikos Chapel".
In der Gestaltung des Morning Gathering ist man sehr frei, oft ist der Aufbau aber ähnlich.  Meistens beginnt das Morning Gathering mit einem Moment der Stille. Danach singen wir oft ein Lied und dann folgt das Sharing. Manche berichten dabei von ihrem Leben und ihren Aufgaben zuhause, zeigen Bilder und Videos. Andere berichten von wichtigen Ereignissen in ihrem Leben oder erzählen eine Geschichte, die ihnen wichtig ist. Manchmal lesen wir auch einen Bibeltext, dieser wird immer zuerst auf englisch und dann auf japanisch gelesen.
Am Ende beten wir meistens. Man muss dazu kein Christ sein, Gebete jeder Art sind erwünscht, jeder darf in seiner eigenen Religion und Sprache beten. Wenn jemand nicht gläubig ist oder nicht beten möchte, gibt es einfach einen Moment der Stille.
Auch vor jedem Essen wird gesungen und gebetet. In Koinonia, dem Gebäude, in dem wir immer essen, sind an einer Wand die Liedtexte von zehn Liedern angebracht. Abwechselnd sucht immer eine Person ein Lied aus und betet, nachdem alle zusammen gesungen haben. Das Wort "Koinonia" kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „Gemeinschaft durch Teilhabe“. In Koinonia kommen wir nach der Arbeit zusammen um zu essen und uns über unsere Erlebnisse auszutauschen.

Ein weiterer Bestandteil der Religion im Alltag ist die Kirche. In der Nähe des ARi gibt es mehrere Kirchen.
Während die Participants noch hier waren sind wir jede Woche in die Kirche nach Nishinasuno gefahren. Dort gab es einmal im Monat einen ARI-Sonntag, an dem ein Participant gepredigt hat. Dann war die Predigt auf englisch und ein Staff Member hat alles auf japanisch übersetzt. Ansonsten sind die Predigten immer auf japanisch, aber es gibt ein Gerät, mit dem man die parallele Übersetzung hören kann, die immer eine Person im Zimmer nebenan macht.
Nach dem Gottesdienst bleibt man meistens noch etwas zusammen und es gibt Snacks oder sogar Mittagessen. Außerdem gibt es neben dem sonntäglichen Gottesdienst auch noch viele andere Aktivitäten unter der Woche.
Die zweite Kirche, die in der Nähe des ARI ist habe ich auch schon ein paar Mal besucht. Dort gibt es auch einen Jugendgruppe, die sich an jedem zweiten Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst trifft. Dort singen wir Lieder, spielen Spiele und es gibt immer verschiedene Themen, über die wir in kleinen Gruppen diskutieren. Die Gemeinschaft innerhalb der Gemeinden ist sehr stark, auch wenn die Gemeinden relativ klein sind.

Denn in Japan sind weniger als ein Prozent der Bevölkerung Christen. Die Hauptreligionen in Japan sind der Shintoismus und der Buddhismus. Diese schließen einander nicht aus, denn viel Japaner sind Anhänger beider Religionen. Der Shintoismus ist eine der ältesten Religionen in Japan, es ist eine Art Naturreligion.

Auch auf dem ARI Gelände befindet sich ein Shinto Schrein. Dieser war schon hier, bevor das ARI gebaut wurde und ist nun auch ein Zeichen dafür, dass hier Menschen verschiedener Religionen zusammenleben.

Einmal war ich zusammen mit den anderen Freiwilligen in Nikko. Dort gibt es viele historischen Gebäude, prachtvolle Schreine und Tempel. Hier treffen sowohl Shintoismus als auch Buddhismus zusammen. Besonders im Herbst war es dort sehr schön, da sich die Blätter schon rötllich verfärbt hatten. Die Menschen gehen zum Tempel oder zum Schrein um für bestimmte Dinge zu beten, je nach Art der Bitte die man hat, geht man zum Tempel einer bestimmten Gottheit. Vor allem an Neujahr ist es sehr populär zu einem Schrein zu gehen, aber darüber werde ich in einem nächsten Blogeintrag noch mehr berichten.

Liebe Grüße aus Japan,

Mara